Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)

Vorwort von Ulrich Dexheimer und Dr. Ulrich Link


es gab in der Vergangenheit Redaktionssitzungen, in denen wir eine ganze Weile über das Titelthema für die ISB aktuell diskutiert haben. Dieses Mal war es anders: So schnell wie nie haben wir uns in der letzten Sitzung auf den Titel geeinigt..

Zuversicht. Welcher Begriff könnte diese Zeit besser prägen? Was könnte wichtiger sein? Wir erleben eine Zeit, die Zuversicht erfordert. Eine Zeit, in der viele Menschen und Unternehmen unter starken Einschränkungen leiden, unter Kontaktsperren, unter Schließungen, unter Umsatzrückgängen. Eine Zeit, in der viele von der Hoffnung auf Besserung leben. Aber es ist auch eine Zeit, die zuversichtlich stimmt: Wir erleben ungeahnte Kreativität undSolidarität, neue Ideen werden geboren und umgesetzt, Plan B wird entwickelt und manchmal auch Plan C, D, E– und stellt sich nicht selten als die bessere Alternative heraus.

In diesem Magazin stellen wir Ihnen Menschen vor, die die Krise zu ihrer Chance gemacht haben: den Medizintechnikhersteller, der jetzt Anlagen für FFP2-Masken baut. Das Unternehmen, das wichtige Teile für Beatmungsgeräte liefert. Und das Start-up, das ein Mini-Gerät zum Abstandhalten erfunden hat. Wir haben mit Menschen gesprochen, die zuversichtlich in die Zukunft sehen, weil sie bald mit Freunden zusammenziehen werden – ein Plan, der gerade angesichts des heutigen Wunsches nach mehr Nähe noch einmal eine andere Dimension bekommt. Aus dem Wirtschaftsministerium erfahren wir, wie heimische Unternehmen in der Krise unterstützt werden, damit sie Zuversicht für die Zukunft schöpfen können. Mit einem Zukunftsforscher schließlich haben wir über Adrenalinschübe und positive Energie gesprochen – und darüber, warum eine Rückkehr zur Normalität gar nicht immer erstrebenswert ist.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und: Bleiben Sie gesund!